Autor

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Dr. Otto Werner Förster
Diplom-Germanist / Literaturhistoriker

  • geb. 1950 in Meißen, 1951 nach Leipzig verzogen worden
  • 1957 Ausreise mit den Eltern in die Bundesrepublik als »Verwandtenbesuch« über 4 Flüchtlingslager nach Offenburg/Baden – 1960 Rückkehr nach Leipzig; Das politische Klima in der Bevölkerung war für »Flüchtlinge« in Süddeutschland nicht eben günstig: Die Bevölkerung beschimpfte uns Kinder, was wir hier wollen, wir sollen nach Hause gehn …
  • Polytechnische Oberschule in Leipzig-Gohlis
  • Abitur mit Berufsausbildung (Gärtner) in Markkleeberg und Schkeuditz
  • Transportarbeiter (VEB Metallgußwerk Leipzig)
  • NVA-Grundwehrdienst als Kraftfahrer, Ladewart, Schreiber, Hilfsfeldscher
  • 1972: Studium Germanistik/Diplom an der Karl-Marx-Universität Leipzig, nach Eingabe an Honecker wegen Benachteiligung eines Arbeiterkindes …
  • ab 1974 Sonderstudienplan: hist. Hilfswissenschaften, Geschichte, Philosophie  für geplanten Lehrstuhl Ältere deutsche Literatur
  • 9 Jahre wiss. Assistent an der Leipziger Karl-Marx-Universität, Promotion zum Dr. phil.
    – Staatsexamen: Thomas Mann
    – Diplom: Ulrich von Hutten
    – Dissertation: Science Fiction der DDR
  • 1985: eigene Kündigung (die zum »Aufhebungsvertrag« verwandelt wurde) an der Leipziger Sektion Germanistik/Kulturwissenschaften: zu viele Bücklinge, Mitmacher, Schleimer, die eigentlich hätten aufbegehren müssen gegen die Borniertheit der alten Männer nicht nur an der Staatsspitze … Beobachtung durch mind. 6 IM und andere Zuträger. Seitdem freiberuflich
  • … Kein »Widerstandskämpfer«, sondern (aktenkundiger) kritischer »Selbstdenker«  (inzwischen sind von 16 Mio. DDR-Bürgern ca. 20 Mio. »Widerstandskämpfer« …) 
  • Bisher sind mir 6 Klarnamen der auf mich angesetzten IM bekannt …
  • 1987/1988 Literaturredakteur der Leipziger Volkszeitung im Honorarvertrag
  • Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge, Verlagsgutachten (u.a. SF), erste selbständige Veröffentlichung (Abenteuerheft »Die kleinen grünen Männer«), erstes Buch (Fritz Schiller. Eine biographische Erzählung)
  • 1990/1991 »Altenburger Wochenblatt« (Chefredakteur und Mitinhaber) mit Ingo Schulze und Eckhart Reinhold
  • ab 1991 Mitinhaber (mit Gerhard Pötzsch) einer Werbeagentur in Leipzig: u.a. Arbeiten für die Leipziger Stadtverwaltung, für die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (z.B. LWB-Logo, Ausstellung, Broschüren), für Firmen und Vereine, 6 Stadtteilzeitungen: Lindenblatt, Gohliser, Eutritzscher, Plagwitzer …
  • 12 Jahre Arbeit für die Köstritzer Schwarzbierbrauerei, u.a. Rundfunkspots, Köstritzer Bierzeitung, Slogan »Das Schwarze mit der blonden Seele« ©
  • seit 1997 wieder freiberuflich, u.a. als Literaturhistoriker, Literaturkritiker, Schriftsteller, Verleger

Siehe auch Otto Werner Förster bei Wikipedia

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